Bierfasten – Eine neue Welt

Der Plan steht. Und wieder einmal … ja ich weiß *seufz* … starte ich in einen neuen Fastenversuch. Allerdings dieses mal nicht nach alt bewährtem System, sondern mal etwas ganz Anderes.

Ich bringe Bier & Fasten zusammen. Aber warum ? Der Hauptgrund ist, dass ich den Buchinger-Einstieg einfach nicht mehr hin bekomme. Ich komme geschmacklich nicht mehr gegen die Gemüsesäfte an und die Süße der Fruchtsaftschorlen triggert sofort meinen Fressdrang, egal wie dünn ich sie mische. Also musste etwas Anderes her.

Trotzdem ich kein Biertrinker bin, weil mir diese ganzen 08/15 Biere aus dem Supermarkt nicht schmecken, war ich schon immer neugierig auf diese ganzen Craft-Biere, die in den letzten Jahren so auf den Biermarkt schwemmten. Probiert habe ich aber noch nie eins.

Und da Bier einfach relativ wenig Kalorien hat (also die Meisten), dafür aber nen Haufen guter Nährstoffe, war dies das Mittel meiner Wahl für meinen nächsten Fastenversuch. Schließlich praktizierten das die Mönche schon im 16ten Jahrhundert. Zudem hab ich auch mal wieder bissl Content für den Blog hier, da ich meine getrunkenen Biere hier dann immer kurz vorstellen möchte. Allerdings werden die Bier-Berichte nicht in zeitlicher Reihenfolge mit dem Konsum erscheinen. Und wie gesagt, ich bin kein Bierkenner und schon gar nicht will ich hier als Bier-Sommelier auftreten. Von daher werden meine Texte vielleicht eher was für Craft-Bier-Anfänger sein, als für Fortgeschrittene und Profis.

Also nichts Essen und jeden Tag die Birne zusaufen ?

Nein, natürlich nicht. In der Einstiegswoche ab Ostermontag gibt es jeden Abend ein Bier. Zum Einen wegen der Nährstoffe, zum Anderen als kleine Belohnung für einen weiteren durchgehaltenen Tag.

Ab Woche zwei gibt es dann nur noch alle zwei Tage ein Bier.

Also, die Regeln sind diesmal sehr übersichtlich und einfach. Keine feste Nahrung und als Getränke nur Wasser, Tee, Kaffee & Bier.

Aber regt Bier nicht auch den Appetit an ?

Jau, das ist das Einzige wovor ich im Vorfeld etwas Angst habe und was mich zu Fall bringen könnte. Trotzdem will ich es wagen.

Also, in 5 Tagen geht es los. Hoffe, meine Biere werden bis dahin auch geliefert. Versendet wurden sie heute.

4 Antworten

  1. Halogi sagt:

    Hallo Kaptain,
    das klingt spannend. Ich mache ja eher das Gegenteil von Fasten. Drücke dir dir Daumen und wünsche dir alles Gute.
    Schade das du bei Mastodon weg bist.
    Schöne Grüße
    Halogi

    • Hey, hallo Halogi 🙂

      meinst du mit Gegenteil Fasten ohne Bier oder das Gegenteil von Fasten ? 🙂

      Joa, kopfmäßig hatte ich mich wohl auch schon lange von Masto verabschiedet. Die komplette Trennung/Auszeit war notwendig. Aber ich denke schon, dass es kein Abschied für immer ist 😉

      Grüße zurück *thumbsup*

  2. Miki sagt:

    Versuch macht klug! Mich macht Bier allerdings regelrecht verfressen. Die Appetitsanfälle-oder wie man das nennen will, Kopf sagt, brauchste nicht, Körper schreit danach, als geht’s ums Überleben- hasse ich…. Durch Zufall hab ich mal rausbekommen, dass Pfefferminztee bei mir die Fresslust (ich nenne es mal so, aber ohne Bewertung, ich beziehe das auf mich) bremst. Und neulich (einen Tag lasse ich ja mal durchgehen, aber wenn ich dann nicht bremse, steigert sich das und umso schwerer komme ich aus der Nummer wieder raus) hab ich mal die empfohlenen Schüsslersalze ausprobiert (4,6,9,10,23) und ein paar Tage hat das super geholfen, dann brauchte ich sie gar nicht mehr. Alles was hilft ist erlaubt.
    Viel Erfolg!

    • Huhu Miki 🙂

      ich kann mich da noch so gar nicht zu äußern. Dazu sind zu viele unbekannte Variablen im Spiel. Es ist ein Feldversuch in dem für mich entscheidend ist, dass erstmal die Komponente „Süß“ aus dem Fasten raus ist. Wie das Zusammenspiel Bier & Heißhunger dann ausgeht … wir werden es erfahren 😉

      Dank dir Miki 🙂

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